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Wissen & Insights

Alles, was ihr über Recruiting, HR und KI/AI wirklich wissen solltet

Recruiting, HR und KI bringen viele Begriffe mit sich – und nicht immer ist klar, was wirklich dahintersteckt. Hier teilen wir unser Wissen und erklären zentrale Begriffe verständlich und praxisnah.

Gegliedert in drei Bereiche: Recruiting, KI im HR-Kontext und ATS-relevante Themen rund ums Recruiting.

„Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.“

​A. Einstein 

Die wichtigsten Begriffe aus dem Recruiting:

#recruiting

01. Interim Recruiting

Zeitlich befristete Übernahme von Recruiting-Verantwortung durch externe Expert:innen.

  • Warum ist Interim Recruiting relevant? Weil Engpässe und Transformationsphasen sonst direkt zu längeren Vakanzzeiten und Qualitätsverlust führen.

  • Woran scheitert Interim Recruiting häufig? An unklarer Ergebnisverantwortung, fehlender Prozessintegration oder zu später Übergabe an interne Stakeholder.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir übernehmen Recruiting-Verantwortung auf Zeit und stabilisieren Prozess, Prioritäten und Ergebnisse so, dass es intern weiterläuft.

02. End-to-End Recruiting: 

Durchgängige Verantwortung für den gesamten Recruiting-Prozess von Bedarfsklärung bis Übergabe an Onboarding..

  • Warum ist End-to-End relevant? Weil Schnittstellenverluste sinken, wenn Verantwortung und Kommunikation durchgängig bleiben.

  • Woran scheitert es häufig? An unklaren Rollen zwischen Recruiting und Hiring Managern sowie an fehlenden Standards für Entscheidungen.

​Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir setzen eine klare End-to-End-Logik auf, definieren Rollen und bringen Tempo und Transparenz in die Prozesskette.

03. Active Sourcing: 

Direkte Ansprache potenzieller Kandidat:innen außerhalb klassischer Bewerbungen.

  • Warum ist Active Sourcing relevant? Weil viele Engpassprofile nicht aktiv suchen und nur über Ansprache erreichbar sind.

  • Woran scheitert es häufig? An austauschbaren Nachrichten, falscher Zielgruppe oder fehlender Abstimmung mit Rolle und Pitch.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir bauen Zielgruppenlogik, Messaging und Outreach-Routinen auf, die zu qualifizierten Gesprächen und Zusagen führen.

04. Candidate Experience: 

Gesamterlebnis von Bewerbenden im Recruiting-Prozess – von Erstkontakt bis Entscheidung.

  • Warum ist die Candidate Experience relevant? Weil sie Zusagen, Absagen, Reputation und Empfehlungsbereitschaft direkt beeinflusst.

  • Woran scheitert es häufig? An Intransparenz, langsamen Entscheidungen, unklarer Kommunikation und brüchigen Übergaben.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir vereinfachen Prozessschritte, setzen klare Kommunikation und sorgen für verlässliche Timelines und Feedback-Standards.

05. Employer Branding: 

Langfristige Positionierung eines Unternehmens als Arbeitgeber und das gelebte Versprechen an Kandidat:innen und Mitarbeitende.

  • Warum ist Employer Branding relevant? Weil es Qualität und Passung von Bewerbungen stärker prägt als einzelne Kampagnen.

  • Woran scheitert es häufig? Wenn Außenbild und Realität auseinanderlaufen oder die Positionierung zu generisch bleibt.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir schärfen Positionierung, Botschaften und Belege so, dass Recruiting-Kommunikation konsistent und glaubwürdig wird.

06. Personalmarketing: 

Operative Vermarktung von Jobs und Zielgruppen zur Generierung von Reichweite und Bewerbungen.

  • Warum ist Personalmarketing relevant? Weil selbst gute Stellen unbesetzt bleiben, wenn die Zielgruppe nicht erreicht oder aktiviert wird.

  • Woran scheitert es häufig? An unklarer Zielgruppe, austauschbaren Botschaften oder fehlender Verzahnung mit dem Prozess.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir richten Kanäle, Botschaften und Kampagnen so aus, dass Bewerbungen zur Rolle und zum Markt passen.

07. Recruiting KPI: 

Kennzahlen zur Steuerung von Effizienz, Qualität und Wirkung im Recruiting.

  • Warum sind Recruiting KPIs relevant? Weil sie Engpässe sichtbar machen und Entscheidungen über Prioritäten und Maßnahmen ermöglichen.

  • Woran scheitert es häufig? An KPI-Sammlungen ohne Kontext, fehlenden Definitionen und keiner Konsequenz im Handeln.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir definieren wenige, klare KPIs inkl. Messlogik und leiten daraus konkrete Prozesshebel und Routinen ab.

08. Interviewtechniken: 

Strukturierte Methoden zur systematischen Bewertung von Kandidat:innen im Interview.

  • Warum sind Interviewtechniken relevant? Weil sie Vergleichbarkeit erhöhen und Bauchentscheidungen sowie Bias reduzieren.

  • Woran scheitert es häufig? An fehlenden Kompetenzkriterien, unstrukturierter Gesprächsführung und schlechter Dokumentation

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir standardisieren Leitfäden und Scorecards, damit Entscheidungen schneller, fairer und nachvollziehbar werden.

09. Preboarding: 

Maßnahmen zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag, die Orientierung geben und Absprünge reduzieren.

  • Warum ist Preboarding relevant? Weil in dieser Phase Absprünge vor Start und Unsicherheit besonders häufig sind.

  • Woran scheitert es häufig? An Funkstille, fehlender Vorbereitung und unklaren Erwartungen vor dem ersten Tag.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir setzen ein schlankes Preboarding-Setup auf (Kommunikation, Checklisten, Touchpoints), das Bindung und Klarheit erhöht.

Abgrenzung: Preboarding ist Vorbereitung vor dem Start; Onboarding ist Integration ab dem ersten Arbeitstag..

10. Onboarding: 

Strukturierte fachliche, soziale und kulturelle Integration neuer Mitarbeitender ab dem ersten Arbeitstag.

  • Warum ist Onboarding relevant? Weil es Performance, Zufriedenheit und Retention messbar beeinflusst.

  • Woran scheitert es häufig? An fehlender Verantwortung, schlechter Übergabe und unklaren Zielen in den ersten Wochen.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir definieren Rollen, Routinen und erste Meilensteine, damit Onboarding nicht dem Zufall überlassen bleibt

11. 360-Grad-Recruiting: 

Ganzheitliches Recruiting-Modell, das Prozess, Markt, Stakeholder und Candidate Experience berücksichtigt.

12. Talent Acquisition: 

Langfristig strategische Ausrichtung der Personalgewinnung über einzelne Vakanzen hinaus.

13. Candidate Persona: 

Idealtypisches Zielprofil zur Ausrichtung von Ansprache, Kanälen und Botschaften

14. Recruiting Funnel: 

Visualisierung der Stufen im Recruiting-Prozess von Reichweite bis Einstellung.

15. Cost-per_Hire: 

Gesamtkosten pro Einstellung (Anzeigen, Tools, Personalaufwand, Dienstleister usw.)

16. Time-to-hire: 

Zeit vom ersten Kandidatenkontakt bis zur Vertragsunterschrift.

17. Time-to-fill: 

Zeit von der Freigabe einer Stelle bis zur finalen Besetzung.

18. Hiring Velocity: 

Geschwindigkeit qualitätsgesicherter Besetzungen über mehrere Rollen hinweg.

19. Hiring Manager: 

Fachlich verantwortliche Person für die Besetzung einer Position.

20. Stakeholder Management: 

Koordination und Abstimmung aller am Recruiting beteiligten Personen.

21. Screening: 

Erste strukturierte Prüfung von Bewerbungen oder Profilen anhand definierter Kriterien..

22. Skill based Interview: 

Interviewtechnik mit Fokus auf konkrete Fähigkeiten statt formaler Titel.

24. STAR-Methode:: 

Interviewmethode zur Abfrage von Verhalten über Situation, Task, Action und Result.

25. Situative Interviewtechnik: 

Bewertung hypothetischer, arbeitsnaher Situationen zur Einschätzung von Vorgehen und Urteil.

26. Assessment: 

Systematische Beurteilung von Fähigkeiten und Potenzialen durch strukturierte Verfahren.

27. Assessment Center: 

Mehrstufiges Auswahlverfahren mit Übungen, Beobachtung und Bewertung.

28. Self-Assessment: 

Selbsteinschätzung durch Kandidat:innen, meist als Ergänzung zur Fremdeinschätzung

29. Culture Add: 

Kultureller Mehrwert, den eine Person zusätzlich zur bestehenden Kultur einbringt.

30. Skill Gap: 

Differenz zwischen vorhandenen und benötigten Fähigkeiten.

31. Retention: 

Bindung von Mitarbeitenden nach der Einstellung.

32. Workforce Planning: 

Strategische Planung zukünftiger Personalbedarfe.

Die wichtigsten Begriffe aus der KI:

#ki

01. KI-Sichtbarkeit

Grad, in dem Inhalte, Marken und Leistungen von KI-Systemen erkannt, verstanden und korrekt eingeordnet werden.

  • Warum ist KI-Sichtbarkeit relevant? Weil immer mehr Informationen direkt über KI-Antworten konsumiert werden – ohne klassische Website-Klicks.

  • Woran scheitert KI-Sichtbarkeit häufig? An unscharfen Begriffen, inkonsistenter Sprache und fehlender Struktur in den Inhalten.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir strukturieren Inhalte so, dass KI-Systeme eure Leistungen, Begriffe und Positionierung eindeutig erfassen können.

02. GEO (Generative Engine Optimization): 

Optimierung von Inhalten für generative KI-Systeme mit Fokus auf Verständnis, Kontext und korrekte Erwähnung in KI-Antworten.

  • Warum wird GEO wichtiger? Weil KI-Systeme Inhalte semantisch bewerten und nicht mehr primär nach Keywords ranken.

  • Woran scheitert GEO häufig? An SEO-denken ohne Kontext, fehlenden Definitionen und widersprüchlichen Aussagen.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir entwickeln eine klare GEO-Logik für eure Inhalte, Begriffe und Services – konsistent über alle Seiten hinweg.

ABGERENZUNG: SEO optimiert Rankings in Trefferlisten; GEO optimiert Verständnis und Erwähnung in KI-generierten Antworten.

03. RAG (Retrieval-Augmented Generation): 

KI-Ansatz, bei dem externe Wissensquellen in die Antwortgenerierung eines Sprachmodells eingebunden werden.

  • Warum ist RAG relevant? Weil es KI-Antworten näher an aktuelle, geprüfte und unternehmensspezifische Inhalte bringt.

  • Woran scheitert es häufig? An ungepflegten Wissensbasen oder unklar strukturierten Dokumenten.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir helfen dabei, Wissensquellen so aufzubereiten, dass sie für RAG-Systeme nutzbar und zuverlässig sind.

04. Semantische Suche: 

Suche nach Bedeutung und Kontext von Inhalten statt nach exakter Wortübereinstimmung..

  • Warum ist semantische Suche zentral für KI? Weil KI Inhalte nach Sinnzusammenhängen und nicht nach Keywords bewertet.

  • Woran scheitert semantische Auffindbarkeit häufig? An unklaren Begrifflichkeiten und fehlenden thematischen Bezügen.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir strukturieren Inhalte so, dass Zusammenhänge, Begriffe und Bedeutungen klar erkennbar sind.

05. Human-in-the-Loop: 

Ansatz, bei dem Menschen bewusst in KI-gestützte Prozesse und Entscheidungen eingebunden bleiben.

  • Warum ist Human-in-the-Loop wichtig? Weil Verantwortung, Fairness und Nachvollziehbarkeit nicht an KI delegiert werden können

  • Woran scheitert die Umsetzung häufig? An unklaren Rollen, fehlenden Review-Schritten oder blindem Vertrauen in KI-Ergebnisse.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir definieren klare Kontrollpunkte, Rollen und Entscheidungsgrenzen für den sinnvollen KI-Einsatz

06. Bias (algorithmische Verzerrung): 

Systematische Schieflagen in KI-Ergebnissen, verursacht durch Daten, Modelle oder Prozesslogiken.

  • Warum ist Bias kritisch? Weil er zu unfairen, falschen oder diskriminierenden Ergebnissen führen kann.

  • Woran scheitert Bias-Kontrolle häufig? An fehlender Transparenz, Tests und klaren Bewertungskriterien.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir helfen dabei, KI-Prozesse so zu gestalten, dass Verzerrungen erkannt, reduziert und dokumentiert werden.

07. Datensicherheit: 

Technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz von Daten vor Missbrauch, Verlust oder unbefugtem Zugriff.

  • Warum ist Datensicherheit für KI zentral? Weil KI-Systeme sensible Informationen verarbeiten und weitergeben können.

  • Woran scheitert Datensicherheit häufig? An fehlenden Zugriffskonzepten und unklaren Systemgrenzen.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir helfen dabei, KI-Nutzung sicher in bestehende IT- und Sicherheitsstrukturen einzubetten.

08. Datenschutz: 

Rechtlicher und organisatorischer Rahmen für den Umgang mit personenbezogenen Daten bei KI-Systemen

  • Warum ist Datenschutz bei KI besonders relevant? Weil KI große Datenmengen verarbeitet und Fehler schnell skalieren.

  • Woran scheitert es häufig? An intransparenten Datenflüssen und unklaren Verantwortlichkeiten.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir helfen dabei, KI-Nutzung sicher in bestehende IT- und Sicherheitsstrukturen einzubetten.

09. Strukturierte Daten / Schema Markup: 

Maschinenlesbare Auszeichnung von Inhalten, damit Systeme Bedeutung eindeutig erfassen können.

  • Warum sind strukturierte Daten relevant? Weil sie KI-Systemen helfen, Inhalte korrekt einzuordnen und zu referenzieren.

  • Woran scheitert der Einsatz häufig? An fehlender inhaltlicher Klarheit oder uneinheitlicher Begriffsverwendung.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir strukturieren Inhalte und Begriffe so, dass sie maschinell eindeutig interpretierbar sind.

10. Prompting: 

Bewusste Formulierung von Eingaben, um Qualität und Relevanz von KI-Ergebnissen zu beeinflussen.

  • Warum ist Prompting relevant? Weil die Qualität der Eingabe die Qualität der Ausgabe maßgeblich bestimmt

  • Warum scheitert Prompting häufig? An unklaren Zielen, fehlendem Kontext und unsauberer Sprache.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir helfen dabei, wiederverwendbare Prompt-Logiken und klare Zieldefinitionen zu entwickeln.

11. KI (Künstliche Intelligenz): 

Softwarebasierte Systeme, die Aufgaben übernehmen oder unterstützen, für die bislang menschliche Intelligenz erforderlich war.

12. Generative KI: 

KI-Systeme, die neue Inhalte wie Texte, Bilder oder Audio erzeugen.

13. Sprachmodell (LLM): 

Große KI-Modelle, die Sprache verstehen und generieren.

14. KI-Agent (Agenten): 

KI-Systeme, die Aufgaben eigenständig planen und ausführen können.

15.Embeddings: 

Numerische Vektoren, die Bedeutung von Texten abbilden.

16. Vektordatenbank: 

Datenbank zur Speicherung und Suche von Embeddings.

17. Knowledge Base / Wissensbasis: 

Geprüfte Wissensquellen für KI-Antworten.

18. Chunking: 

Aufteilung großer Inhalte in kleinere Verarbeitungseinheiten.

19. Inference: 

Phase, in der ein trainiertes KI-Modell Antworten erzeugt.

20. Evaluation: 

Messung von Qualität und Verlässlichkeit von KI-Ergebnissen.

21. Prompt Injection: 

Manipulation von KI durch gezielte Eingaben.

22. Chatbot: 

Dialogbasierte KI, die auf Eingaben reagiert.

23. ChatGPT: 

Beispiel für einen KI-gestützten Chatbot auf Basis eines Sprachmodells

24. Automatisierung: 

Teil- oder vollständige Ausführung von Aufgaben durch Systeme.

25. Robotik: 

Einsatz von KI in physischen Systemen

26. Halluzination: 

Plausibel klingende, aber faktisch falsche KI-Ausgaben

27. Deepfake: 

Täuschend echte KI-generierte Fälschungen von Medien

28. AI Act: 

EU-Regulierung für den Einsatz von KI.

29. GAN: 

KI-Architektur mit gegeneinander arbeitenden Modellen.

30. Machine Learning: 

Teilbereich der KI, bei dem Systeme aus Daten lernen.

31. Overfitting: 

Modell lernt Trainingsdaten zu gut auswendig und generalisiert schlecht auf neue Daten

Die wichtigsten Begriffe aus dem Bereich ATS /Bewerbermanagment:

#bewerbermanagementsysteme

01. ATS (Applicant Tracking System):

Software, die Bewerbungen zentral erfasst und Recruiting-Prozesse (Kommunikation, Interviews, Feedback, Reporting) unterstützt und automatisiert.

  • Warum ist ein ATS relevant? Weil ohne System schnell Chaos entsteht: verstreute Daten, keine Transparenz, keine Steuerung.

  • Woran scheitert KI-Sichtbarkeit häufig? An „Tool statt Prozess“: Das System wird eingeführt, aber Workflows, Rollen und Standards bleiben unscharf.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir richten ATS-Prozesse so ein, dass sie im Alltag funktionieren (Workflows, Rollen, Vorlagen, KPIs) – nicht nur im Tool.

02. Candidate Pipeline (Kandidaten-Pipeline): 

Die Gesamtheit der Kandidat:innen, die in eurem Prozess sind (durch Sourcing oder Bewerbung) und entlang definierter Stufen gemanagt werden.

  • Warum ist die Pipeline relevant? Weil sie zeigt, wo ihr Kandidat:innen gewinnt, verliert oder blockiert – und was Recruiting wirklich leistet.

  • Woran scheitert es häufig? An unklaren Stufen, zu vielen Sonderwegen und fehlender Konsequenz bei Statuspflege.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir bauen eine Pipeline, die steuerbar ist: wenige, klare Stufen + klare Kriterien + saubere Verantwortlichkeiten.

03. Pipeline Stages / Status (Prozessstufen): 

Definierte Stationen in der Pipeline, die Kandidat:innen durchlaufen (z. B. Screening → Interview → Offer).

  • Warum sind Stages relevant? Weil sie Zusammenarbeit, Automationen und Reporting überhaupt erst belastbar machen.

  • Woran scheitert es häufig? An Stufen, die nur „Ablage“ sind – oder an Stufen ohne eindeutige Entry-/Exit-Kriterien.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir schneiden Stages auf eure Realität zu, inkl. eindeutiger Kriterien und „Definition of Done“ pro Stufe.

04. Application Review / Screening: 

Suche nach Bedeutung und Kontext von Inhalten statt nach exakter Frühe Prozessstufe, in der Bewerbungen geprüft und strukturiert vorselektiert werden (Advance/Reject).

  • Warum ist Screening relevant? Weil hier Geschwindigkeit und Candidate Experience entschieden werden – und die Qualität der Shortlist.

  • Woran scheitert semantische Auffindbarkeit häufig? An Überfrachtung (zu viele Kriterien), zu langsamen Reaktionszeiten und unklarer Rollenverteilung (wer screened eigentlich?).

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir definieren Screening-Kriterien, SLAs und Verantwortlichkeiten so, dass ihr schnell UND sauber entscheidet.

05. Job Posting (Stellenanzeige / Veröffentlichung): 

Die Veröffentlichung einer Stelle über Karriereseite und Kanäle (Jobbörsen, Social etc.) – oft direkt aus dem ATS heraus.

  • Warum ist Job Posting relevant? Weil Reichweite nichts bringt, wenn Botschaft, Zielgruppe und Kanal nicht passen.

  • Woran scheitert die Umsetzung häufig? An „eine Anzeige für alle“, an schwachen Texten und fehlendem Tracking je Kanal.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir optimieren Templates, Kanallogik und Tracking – damit Anzeigen nicht nur rausgehen, sondern auch liefern.

06. Job Requisition (Stellanforderung): 

Interne Anforderung/Freigabe zur Besetzung einer Stelle (Headcount/ Budget/Startdatum/Anforderungsprofil).

  • Warum ist die Requisition relevant? Weil sie die Grundlage für Priorisierung, Geschwindigkeit und Erwartungsmanagement ist.

  • Woran scheitert Bias-Kontrolle häufig? An „starten wir schon mal“-Recruiting ohne klare Daten, oder an endlosen Abstimmungen ohne Owner.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir bauen einen schlanken Requisition- und Approval-Prozess, der Entscheidungen beschleunigt statt blockiert.

07. Resume/CV Parsing: 

Automatisches Auslesen eines CVs in strukturierte Felder im Kandidatenprofil (Name, Stationen, Skills etc.).

  • Warum ist Parsing relevant? Weil es Suche, Screening und Datenqualität massiv verbessern kann – wenn es richtig gemacht ist.

  • Woran scheitert es häufig? An schlechten Parser-Ergebnissen, falschen Feldzuordnungen und Kandidatenfrust durch Pflichtfelder.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir konfigurieren Parsing + Formulare so, dass Daten nutzbar werden – ohne Conversion zu killen.

08. Candidate Profile (Kandidatenprofil): 

Zentraler Datensatz im ATS mit CV, Kontaktdaten, Historie, Kommunikation, Feedback und Prozessstand.

  • Warum ist das Profil relevant? Weil es die „Single Source of Truth“ für Entscheidungen und Zusammenarbeit ist.

  • Woran scheitert es häufig? An Dubletten, Datenmüll und „wichtige Infos“ in privaten Notizen oder E-Mail-Threads.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir definieren Datenstandards, Pflichtfelder mit Sinn und Regeln gegen Dubletten/Datenschatten.

09. Interview Feedback / Scorecard: 

Strukturierte Bewertung nach Interviews, um Kandidat:innen vergleichbar und nachvollziehbar zu beurteilen.

  • Warum ist Feedback relevant? Weil es Bauchgefühl reduziert und Entscheidungen belastbar macht.

  • Woran scheitert es häufig? An zu komplexen Scorecards oder daran, dass Feedback zu spät/gar nicht eingetragen wird.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir entwickeln kurze, verwendbare Scorecards und verankern Feedback als festen Prozessschritte.

10. Candidate Experience: 

Gesamter Eindruck, den Kandidat:innen vom Recruiting-Prozess haben – von Bewerbung bis Interviews (und oft bis Onboarding).

  • Warum ist Candidate Experience relevant? Weil sie Conversion, Angebotsannahme und Arbeitgebermarke direkt beeinflusst.

  • Warum scheitert es häufig? An langsamen Prozessen, Funkstille, unklaren Schritten und „zu kompliziertem Bewerben“.

Was wir für euch in diesem Bereich tun können: Wir identifizieren Reibungspunkte (Speed, Kommunikation, Schritte) und bauen daraus einen schnellen, klaren Prozess.

11. Mulitposting: 

Ausspielen einer Anzeige auf mehrere Kanäle/Jobbörsen aus einem System heraus

12. Karrieresite (Career Site): 

Öffentliches Job-Frontend, das Stellen zeigt und Bewerbungen einsammelt.

13. Bewerbungsformular: 

Eingabemaske zur Bewerbung (Uploads, Fragen, Einwilligungen).

14.Knockout Questions: 

Ausschlussfragen zur Mindestkriterien-Prüfung.

15.Talent Pool: 

Strukturierte Sammlung potenzieller Kandidat:innen für spätere Stellen.

16. Source Tracking: 

Erfassung des Herkunftskanals (z. B. LinkedIn, Jobbörse, Referral).

17. UTM-Parameter: 

Tracking-Parameter zur sauberen Kampagnen- und Quellenmessung.

18. Dublettenprüfung: 

Erkennen/Zusammenführen doppelter Kandidatenprofile.

19. Tagging/Labels: 

Verschlagwortung von Profilen (Skills, Standort, Seniorität, Verfügbarkeit).

20. Hiring Team: 

Beteiligte Rollen (Recruiter:in, Hiring Manager, Interviewer etc.) im Prozess.

21. Rollen & Rechte: 

Regelung, wer welche Daten sehen/bearbeiten darf.

22. Approval Workflow: 

Freigabeprozess (z. B. Requisition, Anzeige, Offer).

24. Offer Management: 

Erstellung, Versionierung, Freigabe und Versand von Angeboten.

25. E-Signature: 

Digitale Unterschrift für Angebote/Verträge.

26. Audit Trail: 

Protokoll aller Änderungen/Interaktionen im System (wer hat wann was getan).

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